Careum Forschung ist Teil des gerade bewilligten grossen Interreg-Verbundprojekts!

IBH-Labs bewilligt: 10 Mio. € für regionale Forschung

Bild: Pixabay/Gerd Altmann

Die Hochschulen um den Bodensee gehen mit ihrem Verbund, der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH, neue Wege in der Forschungskooperation: Sie errichten drei Labs, um die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken.
Das Interreg-Programm «Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein» fördert die IBH-Labs mit 6,2 Millionen Euro. Inklusive eigener Mittel stehen den Labs damit insgesamt rund 10 Millionen Euro zu Verfügung.
Careum Forschung, das Forschungsinstitut der Kalaidos Fachhochschule Departement Gesundheit, freut sich, Teil des gerade bewilligten grossen Interreg-Verbundprojekts zu werden!
 

IBH-Lab «Living Lab Active Assisted Living»

Lab-­Leitung: FH Vorarlberg
Beteiligte Hochschulen: HS Furtwangen, HS Kempten, HTWG Konstanz, DHBW Ravensburg, HS Ravensburg-­Weingarten, FHS St.Gallen, Universität St.Gallen, FH Vorarlberg, Kalaidos Fachhochschule Zürich, ZHAW.


Neue Technologien für ältere und pflegebedürftige Menschen

Beim «Living Lab AAL» geht es um neue Technologien, die ältere oder pflegebedürftige Menschen im Alltag unterstützen. Eine Beeinträchtigung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen kann lebenslang bestehen, durch einen Unglückfall oder erst durch den Alterungsprozess auftreten. Die Überwindung von Alltagshürden stellt Betroffene und Volkswirtschaft oftmals vor einen hohen Aufwand. Der demografische Wandel bringt eine rapide doppelte Alterung der Gesellschaft mit sich – immer mehr Menschen werden immer älter. Damit geht in der Vierländerregion Bodensee der Bedarf einher, durch umgebungsunterstützte Technologien die Lebensqualität von älteren Menschen mit Hilfsbedarf oder existierendem Assistenzbedarf zu steigern.

12 Hochschulen und 21 Praxispartner aus der Bodenseeregion

Das Versorgungskonzept «Active & Assisted Living» (AAL) ist zu einem bestimmenden Faktor für die wissenschaftliche und marktorientierte Forschungslandschaft geworden. Seit Jahren wird eine Vielzahl von Einzelprojekten durchgeführt – die spannenden Entwicklungen aber bleiben oft unverbunden und kommen weder am Markt  noch bei den Menschen an. Das Neue am IBH-Lab «Living Lab Active Assisted Living» ist, dass es hier eine grenzüberschreitende konzertierte Aktion in Gang setzen will. Es will sich der Herausforderung stellen, die AAL-Technologien und die angeschlossenen humanen Hilfsdienste (Technik-Service Kombinationen) in der Bodenseeregion grenzüberschreitend und im Einklang mit den länderspezifischen Versorgungssystemen und technischen Standards nachhaltig zu nutzen.  Zu diesem Zweck haben sich 12 Hochschulen und 21 Praxispartner aus der Bodenseeregion zusammengeschlossen, um ein stabiles, interdisziplinäres Forschungsnetzwerk zu bilden.
Ziel ist es, den Assistenzbedarf bei älteren Menschen so lange wie möglich hinauszuzögern oder zu minimieren. So soll verhindert (oder rückgängig gemacht) werden, dass sie durch Einschränkungen ganz oder teilweise vom gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen werden.

Die Rolle von Careum Forschung

Im IBH-Lab arbeiten die unterschiedlichsten Disziplinen sowie Unternehmen zusammen – darunter starke Technik- und IT-orientierte Teams. Die Rolle von Careum Forschung konzentriert sich darauf, die Sicht der Betroffenen und Angehörigen stark zu machen. Careum Forschung bringt eine umfassende Expertise ein im Schnittfeld von sozialer Gerontologie, Pflege und Gesundheitswissenschaft. Im Fokus steht das selbstbestimmte Leben mit chronischer Krankheit.

Das neue Projekt reiht sich damit in die weiteren vielfältigen Aktivitäten der Programmlinien von Careum Forschung in den Bereichen AAL und eHealth ein:

 Mehr über IBH-Lab «Living Lab Active Assisted Living» und AAL:

http://www.bodenseehochschule.org/ibh-labs-bewilligt-10-mio-e-fuer-regionale-forschung/

http://www.bodenseehochschule.org/ibh-labs/ibh-lab-aal/

http://www.aalforum.eu/