Patienten und Angehörige beteiligen

Lesenswert: Der neue SAMW-Kurzbericht über Patientenbeteiligung

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Die Beteiligung von Patientinnen und Patienten, Angehörigen, Versicherten und Bürgern gewinnt in der Gesundheitsgesellschaft zunehmend an Bedeutung. Vertreter von Patienten- und Selbsthilfeorganisationen werden beratend hinzugezogen – sie sind «Expertinnen und Experten aus Erfahrung». Auch politisch wird die Partizipation gefordert, um Lebensqualität und Gesundheit zu verbessern, die Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern und die Versorgungsqualität zu verbessern. Konzepte wie die gemeinsame Entscheidungsfindung, «Shared Decision Making», finden vermehrt Beachtung.
Das Kompetenzzentrum Patientenbildung von Careum Forschung, Forschungsinstitut der Kalaidos FH, ist massgeblich verantwortlich für den Kurzbericht «
Patienten und Angehörige beteiligen», der im Auftrag der SAMW verfasst wurde. Darin werden diese Trends analysiert und zentrale Begriffe geklärt. Der Bericht legt dar, was mit Patientenbeteiligung gemeint ist, wie Vertreter von Patienten- und Selbsthilfeorganisationen einbezogen werden können, welcher Mehrwert damit verbunden ist und wie der Stand der Patientenbeteiligung in der Schweiz und Europa eingeschätzt wird.
Der Kurzbericht ist soeben in der Reihe «Swiss Academies Communications» erschienen: Er ist hier downloadbar oder kann hier kostenlos in gedruckter Form bestellt werden.

Autorinnen und Autoren
Dr. Jörg Haslbeck, Michaela Mohylova und Sylvie Zanoni (Kompetenzzentrum Patientenbildung, Careum Forschung, Forschungsinstitut der Kalaidos Fachhochschule Gesundheit, Zürich)
Dr. Therese Stutz Steiger (selbstständige Beraterin, Public Health Concepts, Präsidentin Schweizerische Vereinigung Osteogenesis Imperfecta, Vorstandsmitglied ProRaris, Bern)
unter Mitarbeit von Dr. Hermann Amstad (SAMW, Bern)