Patientenperspektive dank Peer-Mitarbeiterin

Wer sich – wie das Forschungsinstitut der Careum Hochschule Gesundheit – für die Patientenperspektive im Gesundheitswesen engagiert, kommt aktuell am Thema «Peer» nicht vorbei. Dies zeigte kürzlich auch eine überzeugende Reportage im «10vor10» unter der Rubrik «Die Idee».

 

 

Diese Sendung erschien zeitgleich mit dem Praktikumsbeginn einer Peer-Mitarbeiterin beim Forschungsinstitut der Careum Hochschule Gesundheit, die zurzeit die EX-IN Weiterbildung absolviert. Diese Weiterbildung ermöglicht ihr, ihre Erfahrungen im Umgang mit schweren seelischen Erschütterungen und der Wiedergenesung zu reflektieren. Darauf aufbauend wird mit anderen Betroffenen und Fachpersonen ein Wir-Wissen erarbeitet. Mit diesem Wissen ist sie in der Lage, ihre Erfahrungen gewinnbringend in der Arbeit mit Einzelpersonen, in Teams, in der Forschung, der Ausbildung oder bei der Förderung von seelischer Gesundheit an andere weiterzugeben.

Patienten- und Angehörigenbeteiligung

Beim Forschungsinstitut der Careum Hochschule Gesundheit erhält die Peer-Mitarbeiterin Einblick in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und sensibilisiert gleichzeitig das Team dafür, wo und wie sich Patientinnen und Patienten sowie Angehörige vermehrt beteiligen können. Am zweiten Tag des Praktikums hat Studiengangleiterin Prof. Dr. Iren Bischofberger ein Treffen mit den MScN-Studierenden organisiert, die sich im Schwerpunkt «Clinical Excellence» mit der Peer-Mitarbeiterin austauschen konnten. Sie steht vor allem für das Patienten- und Angehörigenmentorat zur Verfügung, das die MScN-Studierenden während zwei Jahren durchlaufen und dabei die Perspektive von Expertinnen und Experten aus Erfahrung vertieft kennenlernen.