Ilona Kickbusch: «Globale Gesundheitsreformerin»

Heutzutage geniesst globale Gesundheit eine hohe Aufmerksamkeit. Das war nicht immer so. Es hat Vorkämpferinnen und Vorkämpfer gebraucht, um die globale Gesundheit auf die Tagesordnung zu bringen. Darunter: Prof. Dr. Ilona Kickbusch, Mitglied des Stiftungsrates und des Leitenden Ausschusses von Careum. Das medizinische Fachjournal The Lancet würdigt Prof. Dr. Ilona Kickbusch deshalb in einem kürzlich erschienenen Artikel als «globale Gesundheitsreformerin». «Sie ist die Angela Merkel der globalen Gesundheit», wird Kent Buse von UNAIDS im Artikel zitiert.

Prof. Dr. Ilona Kickbusch, Soziologin und Politikwissenschaftlerin, war als «junge Frau, Feministin und Nicht-Medizinerin» eine «totale Aussenseiterin» als sie 1981 zur Weltgesundheitsorganisation WHO kam. Während ihrer langjährigen Tätigkeit bei der WHO hat sie die europäische und internationale Gesundheitspolitik geprägt, besonders im Bereich Gesundheitsförderung. Sie war unter anderem Initiatorin der Ottawa Charta für Gesundheitsförderung. Sie war Professorin an der Yale University und Leiterin eines Fulbright Programms zur globalen Gesundheit. Als angesehene Gesundheitspolitikexpertin leitet Prof. Dr. Ilona Kickbusch das Global Health Programme am Graduate Institute for International and Development Studies in Genf und berät eine Vielzahl von nationalen und internationalen Gesundheitsorganisationen, darunter auch das Schweizer Bundesamt für Gesundheit und die Weltgesundheitsorganisation. Der deutsche Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat ihr im Mai 2016 das Bundesverdienstkreuz verliehen.

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Den ganzen Artikel über Prof. Dr. Ilona Kickbusch im Fachjournal The Lancet können Sie hier auf Englisch lesen.