Die Diskurs- und Dialogfähigkeit der Pflege stärken

Dr. Beat Sottas, Mitglied des Stiftungsrates und des Leitenden Ausschusses von Careum, plädiert in einem Interview mit der Zeitschrift «Pflege» dafür, dass Pflegewissenschaftlerinnen und Pflegewissenschaftler mehr System- und Wirtschaftlichkeitsdenken entwickeln müssen.

Dr. Beat Sottas (links) als Moderator am Jubiläumsanlass 20 Jahre Pflegewissenschaft in der Schweiz «von Maastricht über Aarau nach Zürich».

Die wissenschaftliche Zeitschrift für Pflegeberufe hat ihr 30-Jahr-Jubiläum für eine Standortbestimmung der Pflege als Profession genutzt. Im Interview mit der Zeitschrift «Pflege» sieht Dr. Beat Sottas, Mitglied des Stiftungsrates und des Leitenden Ausschusses von Careum, die Verankerung auf Hochschulebene als wichtigste Errungenschaft, weil die wissenschaftsbasierte Sprache den Dialog im klinischen Umfeld erleichtert und echte Interprofessionalität fördert.     

Damit diese Hochqualifizierten echte Mehrwerte schaffen können, muss nicht nur der Arztvorbehalt gelockert werden. Pflegewissenschaftlerinnen müssen mehr System- und Wirtschaftlichkeitsdenken entwickeln, um auf der Managementebene gestaltungsfähige Akteurinnen zu sein, ist Dr. Beat Sottas überzeugt. Die letzten fünf Jahre im aktiven Berufsleben möchte er dafür einsetzen, bei der interprofessionellen Ausbildung, der interprofessionellen Grundversorgung und der Koproduktion mit Patienten und Angehörigen signifikante Fortschritte zu erreichen.

Interview als Download

Das ganze Interview mit Dr. Beat Sottas, das in der wissenschaftlichen Zeitung «Pflege» erschienen ist, können Sie hier nachlesen. Den Artikel und das gesamte Heft können Sie hier gegen Gebühr downloaden.

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