Forschendes Lernen in gesundheitsbezogenen Schulen

Alexandra Wirth, pädagogisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Careum Bildungsentwicklung, hat am Kongress Lernwelten 2017 an der Technischen Hochschule Deggendorf (D) den Workshop «Forschendes Lernen in der beruflichen Bildung» durchgeführt. Zur Fragestellung, welchen Beitrag Lernaufgaben in einem Lern- und Lehrmittel zum forschenden Lernen leisten können, haben die Kongressteilnehmenden rege diskutiert. Die Meinungen gingen dabei auseinander: Von der allgemeinen Haltung, dass weitgehend die Lehrpersonen im Unterricht mit Lernaufgaben arbeiten, bis hin zur Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, Lernaufgaben in einem Lern- und Lehrmittel zu platzieren. Für das forschende Lernen wurde als wichtig erachtet, dass zuerst gelernt werden muss, wie gelernt wird, um sich dann in die Richtung des forschenden Lernens zu bewegen. Es soll ein Anbahnen von Fähigkeiten sein, die zu einem späteren Zeitpunkt das forschende Lernen auf Hochschulebene möglich machen.

Lernwelten ist der grösste deutschsprachige Kongress für Pflege- und Gesundheitspädagogik. An drei Kongresstagen werden neben Vorträgen und Workshops jeweils zahlreiche weitere Veranstaltungen angeboten. Dieses Jahr widmete sich der 17. internationale wissenschaftliche Lernweltenkongress vom 7. bis 9 September 2017 dem Thema «Forschendes Lernen in gesundheitsbezogenen Schulen und Hochschulen: Bedeutungen, Bewährendes und Trennlinien.»

Weitere Informationen

www.lernwelten.info