Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz

Der Leitfaden mit konkreten Empfehlungen ist neu auch auf Englisch erhältlich!

Die Gesundheitskompetenz ist in weiten Teilen der Bevölkerung begrenzt - das lässt sich durch vergleichbare Forschungsergebnisse aus der Schweiz, Deutschland und Österreich belegen. Die Herausforderungen, die eine geringe Gesundheitskompetenz mit sich bringt, waren bereits 2017 Thema am Careum Dialog. Eine gute Gesundheitskompetenz wirkt sich positiv auf die individuelle Gesundheit und Lebensqualität aus, stärkt das unabhängige Leben mit chronischer Krankheit, verbessert die Qualität der Arzt-Patient-Beziehung und kann zur Reduktion von Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten führen. 

Nationaler Aktionsplansplan Gesundheitskompetenz, neu auch auf Englisch

Eine repräsentative Studie zur Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland ergab: Jede zweite Person verfügt über eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz. Es fällt diesen Menschen schwer, gesundheitsrelevante Informationen zu verstehen und angemessen damit umzugehen.
Zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz wurde an der Universität Bielefeld gemeinsam mit der Hertie School of Governance und dem AOK Bundesverband ein «Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz» erarbeitet. Der Aktionsplan wurde von einer Gruppe anerkannter Expertinnen und Experten entwickelt – u. a. Ilona Kickbusch (Mitglied des leitenden Ausschusses der Careum Stiftung).
Der Plan umfasst 15 konkrete Empfehlungen, die alle gesellschaftlichen Akteure einbinden und darauf abzielen, sowohl das Gesundheitssystem nutzerfreundlicher zu gestalten als auch die Gesundheitskompetenz des Einzelnen zu fördern. Es ist ein wissenschaftlicher Leitfanden, der den Verantwortlichen in Politik, Wissenschaft und Praxis zeigt, wie die Gesundheitskompetenz in Deutschland gestärkt werden kann.

Neu ist der Aktionsplan nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch verfügbar.

 

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Website Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz