Videoplattform zu work & care jetzt online

Careum Forschung lanciert die Videoplattform work & care. Unter www.workandcare.ch sind praxisnahe Informationen für Führungspersonen, HR-Fachleute und Sozialberaterinnen und -berater aufgeschaltet. Indem verschiedene Gesprächspartnerinnen und -partner in rund 40 kurzen Videos darlegen, warum aus ihrer Sicht die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege für Betriebe relevant ist, richtet sich die Plattform gezielt an die Arbeitswelt. Sie zeigt, wie Betriebe work & care fördern können und wo Handlungsbedarf besteht.

Mit der audiovisuellen Umsetzung realisiert Careum Forschung einen neuen Zugang zum Thema work & care. Die Plattform entstand als Teil des Forschungsprojekts «work & care plus», welches vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann im Rahmen der Finanzhilfen nach dem Gleichstellungsgesetz gefördert wurde. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Projekts wurde sie am 10. September öffentlich vorgestellt. Sie wird in den nächsten Monaten mit weiteren Videos ausgebaut – insbesondere auch mit Beiträgen in französischer und italienischer Sprache.

Die Abendveranstaltung am 10. September stellte die neue Videoplattform vor, wies auf bestehendes Engagement von Betrieben hin und regte damit zum Nachdenken über den Wandel von Unternehmenskultur an. Damit knüpfte sie auch an den bundesrätlichen Aktionsplan an zur Unterstützung von Angehörigen, die sich neben Beruf und Privatleben auch für ihre pflege- und hilfebedürftigen bedürftigen Nächsten engagieren. Der Bericht, den der Bundesrat im Dezember 2014 präsentierte, erwähnt als wichtige Akteure explizit die Unternehmen in der Schweiz. Auch die Fachkräfteinitiative des Bundesrates äussert sich zur Situation von Erwerbstätigen mit privater Pflege- und Unterstützungsverantwortung.

Zur Videoplattform zu work & care: http://www.workandcare.ch