Wie gelingt Interprofessionalität?

Tagung zur Zusammenarbeit von Gesundheitsfachleuten

Zwei Faktoren von vier sind bestimmend: «Das Setting» und die «Verantwortung»

Die Beteiligten brachten ihre Erfahrungen aus  Gesundheitsversorgung, Berufsverbänden und Institutionen mit und tauschten sich in Gruppen dazu aus. Im Zentrum standen zwei Kernbegriffe, die als wesentliche Erfolgsfaktoren, für das Gelingen von Interprofessioneller Zusammenarbeit gelten: das «Setting» und die «Verantwortung».

In zwei Hauptreferaten erläuterte Prof. Dr. Armin Nassehi, Institut für Soziologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, die beiden Faktoren und stellte sie in den Zusammenhang von Theorie und Praxis mit der Bedeutung für das Handeln im Gesundheitswesen.

Verschiedene Kurzbeiträge zeigten mit Best Practice Beispielen, wie Interprofessionalität schon heute an verschiedenen Orten gewinnbringend zum Zug kommt. Vertreten war u.a. die RegioSpitex Limmattal mit der Kalaidos FH Gesundheit und gemeinsame Visiten am Gesundheitsstandort Privathaushalt. Die Vielfalt der Beispiele bot den Teilnehmenden einen breiten Strauss an Ideen für die weitere Praxis.

Die Tagung bildete den ersten Tag einer zweitägigen Veranstaltung, organisiert vom SAMW (Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften) zusammen mit Partnern im Gesundheitswesen.  

Programm Flyer zur zweitägigen Veranstaltung: «Wie gelingt Interprofessionalität?» – 12.4. / 9.6.16, Careum Campus Zürich, Organisation SAMW

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften - samw.ch