Junger Besuch auf dem Campus

Nationaler Zukunftstag bei der Careum Stiftung

Diego, Lili, Mario und Jan David gehen in die 5. respektive 6. Klasse, allerdings in verschiedenen Kantonen. Bis zum 8. November 2018 kannten sie sich nicht – aber ausser ihr Alter verbindet sie eine weitere Gemeinsamkeit: Ihre Mutter, ihr Vater oder ihre Tante arbeiten bei der Careum Stiftung. Deren Berufe sind vielfältig und reichen von B wie Betriebsdienst über F wie Careum Forschung bis hin zu P wie Personalwesen. Der Zukunftstag wurde dieses Jahr zum 2. Mal für den Nachwuchs der Careum-Mitarbeitenden angeboten.

Nationaler Zukunftstag

Der Zukunftstag findet jeweils am zweiten Donnerstag im November statt. Mädchen und Jungen begleiten einen Elternteil oder eine Bezugsperson aus ihrem Bekanntenkreis an den Arbeitsplatz und entdecken einen Tag lang mit ihnen die Arbeitswelt. Zentral ist auch, dass sich den jungen Menschen neue Horizonte öffnen. Mädchen und Jungen schnuppern einen Tag Berufsluft und erhalten dabei einen Einblick in die Arbeitswelt jenseits von Geschlechtergrenzen. Im Kanton Zürich werden Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse dafür vom Schulunterricht an diesem Tag dispensiert.

Careum unter- und oberirdisch erleben

Die vier Kinder lernten die verschiedenen Bereiche der Careum Stiftung kennen.

Sie besuchten den Careum Verlag und erfuhren dort einiges darüber, welche Lehrmittel für Berufsfachschulen, Höhere Fachschulen und Fachhochschulen hergestellt und wie diese produziert werden.

Im Anschluss hatten sie Gelegenheit, die Personen im Stiftungsbüro kennenzulernen und dem CEO der Careum Stiftung, Michael Gysi, Fragen über seinen beruflichen Werdegang zu stelllen. Dessen Berufstraum war in seiner Kindheit ein ganz anderer, nämlich Bergführer!

 

Danach ging es wieder an die frische Luft: Zusammen mit dem Betriebsdienst wurde der Careum Campus erkundet und zwar ober- und unterirdisch. Selbstredend gelangten sie so an Orte, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind.

 

Bei Careum Forschung ging es dann darum, wie man sich als Familie organisiert, wenn ein Familienmitglied Betreuung oder Pflege benötigt.
Sie sammelten Ideen für die Handhabung des Pflegesettings und gestalteten ein Poster.

 

Video produzieren

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es am Nachmittag unter Anleitung darum, das Erlebte in einen kurzen Video zu verpacken. Zu viert sassen sie vor dem Computer, bearbeiteten Fotos, luden diese in die Videosoftware hoch und besprachen den Drehbuchverlauf.

Am Ende der Veranstaltung waren alle Kinder müde, aber zufrieden ob dem vielen Erlebten. «Es ist spannend im Careum!», meinte Diego. Mario wollte sich nicht festlegen, was ihm am besten gefallen hat: «Einfach alles!» Lili fand es toll, dass sie gelernt hat, wie man einfache Videos gestalten kann. «Ich fand es auch sehr interessant, die Interviews zu machen mit allen Personen!» Jan war beeindruckt über den Serverraum: «Jetzt weiss ich endlich, wie das funktioniert mit den Servern!»

Das kurze Video – die kreative Gemeinschaftsproduktion, lässt sich hier abspielen: