Gemeinsam entscheiden im Gesundheitssystem

Zwischen Stillstand und Transformation

Unter dem Leitthema «Gemeinsam entscheiden» will der Careum Dialog 2016 erörtern, in welchen Bereichen die Gesundheitssysteme in den drei Ländern Schweiz, Deutschland und Österreich eine grundlegende Neuorientierung im Hinblick auf gemeinsame Entscheidungsfindungen anstreben und wie weit sie auf diesem Weg vorangekommen sind. Zwei Fragen stehen dabei im Vordergrund: Wie kann es zu einer gemeinsamen Zielvorstellung zwischen Professionen und Patientenschaft kommen (Shared Purpose)? Wie können Professionen und Patientenschaft gemeinsam Patientennutzen schaffen (Shared Value)?

Diese Leitfragen umfassen eine komplexe Diskussion zu Unter- und Überversorgung, Entscheidungskompetenz sowie Fehlanreizen und mangelnder Kommunikation, die unter den englischen Schlagwörtern Choosing Wisely, Triple Aim, No-Value Care und Empowerment geführt wird. Am ersten Veranstaltungstag wird die Thematik durch kurze, pointierte Referate eingeführt und gemeinsam in drei Arbeitsgruppen diskutiert. Die Ergebnisse werden am folgenden Tag in einem Expertenworkshop auf ihre Konsequenzen für die Bildung im Gesundheitswesen hinterfragt: nämlich in Bezug auf Ausbildung, Weiterbildung und Patientenbildung.

Eingeladen, darüber zu diskutieren, sind 70 wichtige Handlungsträgerinnen und -träger aus der Schweiz, Deutschland und Österreich, um durch Vergleiche und unterschiedliche Erfahrungen inspiriert zu werden. Dazu gehören Vertreter/innen der Gesundheits- und Bildungsministerien und ‑institutionen; Parlamentarierinnen und Parlamentarier; Vertreter/innen der wichtigsten Handlungsträger/innen im Gesundheitswesen: Kassen, Berufsverbände, Patientinnen und Patienten; Vertreter/innen aus Wissenschaft und Forschung, aus dem Gesundheitsmanagement, Stiftungen, sowie Think Tanks.

Der Gedankenaustausch soll entscheidende Impulse vermitteln und Lösungsansätze aufzeigen. Careum schafft dafür einen vertraulichen und anregenden Rahmen. Die Ergebnisse der Dialoge werden einer breiteren Öffentlichkeit u. a. als Careum Working Papers vorgestellt.


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