Forschungsausrichtung
Als Forschungsinstitut der Kalaidos Fachhochschule Departement Gesundheit orientiert sich Careum F+E in der Pflege- und Versorgungsforschung an der Patienten- und Angehörigenperspektive.
Careum F+E legt den Fokus auf die Herausforderungen in der ambulanten und häuslichen Versorgung. Ziel ist es, innovative Pflegeformen und nutzerorientierte Versorgungsansätze zu entwickeln und zu erproben. Dabei orientieren sich die Projekte konsequent an der Patienten- und Angehörigenperspektive.
Gemeinsam mit Partnern aus der Pflegepraxis, Behörden, Wirtschaft und Gesundheitsorganisationen werden Erkenntnisse kontinuierlich bearbeitet, veröffentlicht und umgesetzt. Dabei stützt sich Careum F+E als Forschungsinstitut der Kalaidos Fachhochschule Departement Gesundheit auf eine lange Tradition der Innovation und Unabhängigkeit, die von der Careum Stiftung gepflegt wird. Die Schwerpunkte von Careum F+E werden von einem Team aus Pflege-, Gesundheits- und Sozialwissenschaft bearbeitet. Diese multidiziplinäre Zusammensetzung bringt für die Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung die nötige Perspektivenvielfalt.
Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte
Forschungslücken und Entwicklungspotenziale werden insbesondere mit folgenden Schwerpunkten ausgelotet und bearbeitet:
- Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Pflege von Angehörigen («work & care»)
- Selbstmanagement bei lang dauernder Gesundheitsbeeinträchtigung
- Nutzerorientierung in der häuslichen und ambulanten Gesundheitsversorgung
- Erfolgreiche multiprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen
work & care: Gilt es die Pflege und Betreuung von kranken, behinderten oder hochaltrigen Angehörigen mit einer Erwerbstätigkeit zu vereinbaren, stösst man oft auf Schwierigkeiten. Hier knüpft das langjährige Forschungs- und Entwicklungsprogramm «work & care» seit 2007 an. Weitere Informationen hier >>
Care Migration: In der häuslichen Versorgung werden zunehmend Leistungen der Pflege und Betreuung an sogenannte Care-Migrantinnen delegiert. Careum F+E forscht zum Thema «Care Migration» in mehreren Projektkooperationen. Weitere Informationen hier >>
Family Care plus: Das neue Forschungsprojekt «Family Care plus» untersucht, unter welchen Bedingungen die Anstellung von pflegenden Angehörigen bei der Spitex gelingen kann. Zudem wird geprüft, wie sich pflegende Angehörige im Rahmen der Anstellung beruflich qualifizieren und so als Berufspersonen im Gesundheitswesen Fuss fassen können. Weitere Informationen hier >>
Publikationen: Hier finden Sie die Publikationsliste 2010 bis 2012 >>
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