Buchvernissage: Durchblick im Gesundheitswesen

Der Careum Verlag lädt am 11. Februar 2019 ab 18 Uhr zur Buchvernissage im Careum Auditorium. Dr. Werner Widmer, Direktor der Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule, wird exklusiv das neue Buch «Durchblick im Gesundheitswesen» vorstellen, das er gemeinsam mit Roland Siegenthaler, Politik- und Kommunikationsberater bei der Firma Kommunikationsplan, geschrieben hat. Das Schweizer Gesundheitssystem ist ein hochkomplexes Netz. Die Finanzierung ist verworren und das System unübersichtlich. Dies alles erschwert die politische Diskussion. Hier setzt das neue Handbuch an: Es erläutert das Gesundheitssystem in verständlicher Sprache. Dabei stehen nicht die politischen Rezepte, sondern die Mechanismen und Gestaltungsspielräume im Vordergrund.

Der Zürcher GLP-Stadtrat Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements, wird an der Buchvernissage eine Ansprache halten. Im Anschluss an die Buchpräsentation findet zudem eine spannende Podiumsdiskussion statt. Unter der Leitung von Christine Maier, ehemalige Chefredaktorin des SonntagsBlicks und ehemalige Moderatorin beim Schweizer Fernsehen, diskutieren:


Veranstaltungsdetails

Datum: Montag, 11. Februar 2019
Zeit: ab 18 Uhr, anschliessend Apéro
Ort: Careum Auditorium, Pestalozzistrasse 11, 8032 Zürich

Anmeldung

Die Teilnahme an der Buchvernissage und am Podiumsgespräch ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung via E-Mail ist jedoch erwünscht.


Lehre und Forschung am Willkommensevent vereint

Neues Jahr – neuer Name: Die Kalaidos Fachhochschule Gesundheit heisst seit dem 1. Januar 2019 neu Careum Hochschule Gesundheit. Damit soll die Marke «Careum» als bedeutende Bildungsanbieterin im Gesundheitswesen in der Schweiz gestärkt werden. Gleichzeitig rücken Lehre und Forschung näher zusammen, um ihre Aufgaben untereinander noch besser abstimmen zu können. Der 24-köpfige Forschungsbereich der Careum Stiftung wurde deshalb auf Anfang Jahr komplett in die Careum Hochschule Gesundheit integriert. Letztere bleibt aber weiterhin als Departement Gesundheit in die Kalaidos Fachhochschule Schweiz eingebettet. Für die Studierenden ändert sich derweil wenig: Die Aus- und Weiterbildung findet im gleichen Rahmen wie bisher statt. Und die Hochschule bleibt die führende Hochschule für Berufstätige – mit noch klarer erkennbarem wissenschaftlichem Fundament.

Am Willkommensevent der Careum Hochschule Gesundheit vom 15. Januar 2019 konnten sich Studiengangsleitende, Mitarbeitende der Administration sowie Forscherinnen und Forscher im Careum Auditorium besser kennenlernen. Prof. Dr. Michael Gysi, CEO der Careum Stiftung, Prof. Ursina Baumgartner, Rektorin Careum Hochschule Gesundheit – Bereich Lehre, und Prof. Dr. Ulrich Otto, Leiter Forschung Careum Hochschule Gesundheit, hiessen die Mitarbeitenden herzlich willkommen.

«Survival Kit» als Starthilfe

Prof. Dr. Michael Gysi sagt: «Wenn Forschung und Lehre zusammenwachsen, sind wir für die Zukunft gut aufgestellt.» Für Prof. Ursina Baumgartner wird «zusammengefügt, was zusammen gehört»: «Die optimale Nutzung der Synergien der Bereiche Lehre und Forschung sowie der beiden Trägerschaften Careum und Kalaidos führt zu einem nachhaltigen und qualitativ hochstehenden Resultat.» Und Prof. Dr. Ulrich Otto betont: «Anwendungsorientierte Forschung auf Top-Niveau, das bleibt unser Markenzeichen – durch und durch interdisziplinär, und konsequent auf Innovationsthemen fokussiert, um die Gesundheitswelt der Zukunft zu denken.»

Als zusätzliche Starthilfe erhielten alle Mitarbeitenden symbolisch ein «Survival Kit», um sich besser in den neuen Strukturen zurechtzufinden. Im Anschluss konnten sich die Mitarbeitenden bei einem gemeinsamen Apéro in lockerer Atmosphäre austauschen.


Hörtipp: SRF 1 Forum zum Thema Angehörigenpflege

SRF 1 Forum
Donnerstag, 27.10.16, 20.03–21.00 Uhr

Die Sendung gibt es hier zum Nachhören:
zur Website von SRF 1

Angehörigenpflege – der Spagat zwischen Verantwortung und Beruf.

Rund 330 000 Menschen pflegen in der Schweiz einen Angehörigen. Diese Arbeit ist anspruchsvoll und kräftezehrend. Die Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege wird zur Herausforderung. Brauchen pflegende Angehörige mehr Unterstützung? Diskutieren Sie mit.

In der Sendung diskutieren mit Hörerinnen und Hörern:

  • Iren Bischofberger, Leiterin Forschungsprogramm «Work & Care» beim Forschungsinstitut der Careum Hochschule Gesundheit in Zürich
  • Peter Niggli, pflegt seit 6 Jahren seine an Alzheimer erkrankte Frau
  • Daniella Lützelschwab, Arbeitgeberverband

Patienten und Angehörige beteiligen

Lesenswert: Der neue SAMW-Kurzbericht über Patientenbeteiligung

Lesenswert: Der neue SAMW-Kurzbericht über Patientenbeteiligung

Die Beteiligung von Patientinnen und Patienten, Angehörigen, Versicherten und Bürgern gewinnt in der Gesundheitsgesellschaft zunehmend an Bedeutung. Vertreter von Patienten- und Selbsthilfeorganisationen werden beratend hinzugezogen – sie sind «Expertinnen und Experten aus Erfahrung». Auch politisch wird die Partizipation gefordert, um Lebensqualität und Gesundheit zu verbessern, die Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern und die Versorgungsqualität zu verbessern. Konzepte wie die gemeinsame Entscheidungsfindung, «Shared Decision Making», finden vermehrt Beachtung.
Das Kompetenzzentrum Patientenbildung von Careum Forschung, Forschungsinstitut der Careum Hochschule Gesundheit, ist massgeblich verantwortlich für den Kurzbericht «
Patienten und Angehörige beteiligen», der im Auftrag der SAMW verfasst wurde. Darin werden diese Trends analysiert und zentrale Begriffe geklärt. Der Bericht legt dar, was mit Patientenbeteiligung gemeint ist, wie Vertreter von Patienten- und Selbsthilfeorganisationen einbezogen werden können, welcher Mehrwert damit verbunden ist und wie der Stand der Patientenbeteiligung in der Schweiz und Europa eingeschätzt wird.
Der Kurzbericht ist soeben in der Reihe «Swiss Academies Communications» erschienen: Er ist hier downloadbar oder kann hier kostenlos in gedruckter Form bestellt werden.

Autorinnen und Autoren
Dr. Jörg Haslbeck, Michaela Mohylova und Sylvie Zanoni (Kompetenzzentrum Patientenbildung, Careum Forschung, Forschungsinstitut der Careum Hochschule Gesundheit, Zürich)
Dr. Therese Stutz Steiger (selbstständige Beraterin, Public Health Concepts, Präsidentin Schweizerische Vereinigung Osteogenesis Imperfecta, Vorstandsmitglied ProRaris, Bern)
unter Mitarbeit von Dr. Hermann Amstad (SAMW, Bern)


Neues Zürcher Hochschulgebiet: Was sich rund um den Careum Campus verändert

Die Projektverantwortlichen haben die ersten Bauprojekte für das neue Zürcher Hochschulgebiet vorgestellt. Die Neubauten für die Unversität und das Unispital sollen 2027 fertig sein.

Geplante Neubauten: Das Forum UZH unterhalb und das neue Hauptgebäude des Unispitals links neben dem Careum Areal mit den roten Klinkerbauten. Visualisierung: HGGZ

Die Projektverantwortlichen von Kanton und Stadt Zürich sowie UniversitätsSpital Zürich, Universität Zürich und ETH Zürich haben gemeinsam einen konkreten Einblick auf das künftige Hochschulgebiet gegeben. Sie haben an einer Medienkonferenz am 8. Januar 2019 die ersten beiden Bauprojekte vorgestellt: Das neue Bildungs- und Forschungszentrum der Universität Zürich und das neue Hauptgebäude des UnversitätsSpitals Zürich.

Neubau für 6500 Studierende

Die Basler Architekten Herzog & de Meuron haben den Projektwettbewerb FORUM UZH gewonnen. Sie werden für die Universität Zürich auf dem Areal Wässerwies bei der Einmündung der Gloriastrasse in die Rämistrasse das neue Bildungs‐ und Forschungszentrum realisieren. Es wird geschaffen für 6500 Studierende und 1100 Mitarbeitende und bietet rund 700 Arbeitsplätze für Studierende, wie es in einer Medienmitteilung der Universität Zürich heisst. Es sind 9 Hörsäle, eine grosse Bibliothek, ein Café, Läden sowie 5 Turnhallen geplant. Das Herzstück des Neubaus ist eine zentrale Halle über fünf Geschosse. Das trapezförmige Gebäude wird weit von der Strasse zurückversetzt, dorthin, wo heute ein Sportplatz steht. Dadurch entsteht davor ein zusätzlicher, zentraler Platz im Hochschulgebiet.

Nur noch Einzelzimmer in den Neubauten

Den Studienauftrag USZ Kernareal hat das Basler Architekturbüro Christ & Gantenbein für sich entschieden. Der Neubau für die erste grosse Etappe der Gesamterneuerung des Universitätsspitals besteht aus zwei Gebäuden und umfasst unter anderem Patientenzimmer, Intensivstationen, Operationssäle, Labors und eine Notfallstation. Der Haupteingang wird sich neu an der Gloriastrasse befinden. Die Freiräume zwischen den Gebäuden ermöglichen eine einfache Durchquerung des Spitalareals. Der Spitalpark verwandelt sich in ein grünes und lebendiges Zentrum im Herzen des neuen Hochschulgebiets.

Die Patientenzimmer in den Neubauten werden ausschliesslich als Einzelzimmer realisiert, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Patientinnen und Patienten stehen im Spital der Zukunft noch stärker im Zentrum: Die Spezialisten besuchen sie für Untersuchungen, wenn immer möglich, am Patientenbett. Im Vorfeld des Wettbewerbs stellte das Spital im Rahmen seiner Strategie USZ 2025 wichtige Weichen, wie in der Zukunft gearbeitet werden soll. Dazu gehört unter anderem die konsequente Trennung des ambulanten und des stationären Geschäfts sowie die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit auf Betriebsplattformen. Letztere werden zum Beispiel für Operationssäle, Intensivstationen oder für die Pflege von Patientinnen und Patienten konzipiert. Sie ermöglichen den Spezialisten unterschiedlicher medizinischer Disziplinen besser miteinander zusammenzuarbeiten.

Deutlich unter den Maximalhöhen

Sämtliche Bauten bleiben deutlich unter den zulässigen Maximalhöhen und werden in einer ersten Bauphase bis 2027 realisiert, wie es in einer gemeinsamen Medienmitteilung der Projektverantwortlichen heisst. Das Ziel des Generationenprojekts «Hochschulgebiet Zürich Zentrum» ist es, die Lehre, Forschung und medizinische Versorgung im Hochschulgebiet zu sichern, weiter zu stärken, miteinander die städtebauliche Qualität zu erhöhen und ein lebendiges Hochschulquartier zu schaffen.

Ausstellungen zum künftigen Hochschulgebiet

Bis am 8. Februar 2019 findet im Amtshaus IV der Stadt Zürich an der Lindenhofstrasse 19 eine Ausstellung zum künftigen Hochschulgebiet mit den beiden Siegerprojekten statt (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr). Die Arbeiten des Projektwettbewerbs FORUM UZH sind im Lichthof des Hauptgebäudes der Unversität Zürich öffentlich ausgestellt. Gleichzeitig stellt das UnversitätsSpital Zürich im Eingangsbereich des Trakts NORD2 neben dem Siegerprojekt alle Beiträge der beteiligten Planerteams aus (Öffnungszeitung: Montag bis Sonntag von 6 bis 20 Uhr).

Mehr erfahren

Webseite Hochschulgebiet Zürich Zentrum