Qualitätsentwicklung

Careum ist die Qualitätssicherung ein Anliegen. Daher werden die Bildungskonzepte sowie die Lern- und Lehrmittel regelmässig überprüft und aktualisiert.

Die vier Bildungszentren des Curriculumverbunds Problembasiertes Lernen (PBL) nutzen gemeinsam die Lern- und Lehrmittel für die Höheren Fachschulen Gesundheit. In einem koordinierten Qualitätskreislauf werden diese in Zusammenarbeit zwischen den Bildungszentren (CBZ Zürich, BZGS St. Gallen, BGS Chur, BZSL Sargans), Careum Bildungsentwicklung und dem Careum Verlag kontinuierlich evaluiert und weiterentwickelt. Mit dem systematisierten Prozessablauf zur Lern- und Lehrmittelevaluation tritt Careum Bildungsentwicklung als Partner für Qualitätsentwicklung im Bildungsmarkt auf und trägt zur Bildung in der Gesundheitsversorgung massgeblich bei.

Der kontinuierliche Evaluationsprozess wird von Careum Bildungsentwicklung koordiniert und gesteuert. Die Bildungszentren des Curriculumverbunds Problembasiertes Lernen geben Rückmeldung zu den Inhalten der Lern- und Lehrmittel hinsichtlich fachlicher Richtigkeit, Praxisnähe und Relevanz bezogen auf die im Rahmenlehrplan geforderten beruflichen Kompetenzen sowie die Eignung für die Förderung des problembasierten und selbstgesteuerten Lernens.

Für die inhaltliche Bearbeitung und zur Weiterentwicklung der Lern- und Lehrmittel zieht Careum Bildungsentwicklung Fachexpertinnen und -experten aus der klinischen Praxis bei. Sie überprüfen und ergänzen die Lern- und Lehrmittel mit evidenzbasierten, fachspezifischen Bildungsinhalten.

Die Problembasierten Curricula sind in «Thematische Blocks» gegliedert, die in einer vorgegebenen Abfolge aufeinander aufbauen. Blockaufgaben und Skillsunits ergänzen sich. Zusammen ergeben sie ein Ganzes und sind in ihrer Struktur auf das didaktisch-methodische Konzept des Problembasierten Lernens ausgerichtet.

Übersichtsgrafiken zu den Anpassungen 2017:
(für grössere Ansicht einfach auf Grafik klicken)

Evaluation des Lehrmittels Fachfrau/Fachmann Gesundheit

Careum Bildungsentwicklung hat das bestehende Lehrmittel der Berufsausbildung Fachfrau/Fachmann Gesundheit im Auftrag des Careum Verlags evaluiert. Dies erfolgte parallel zur Revision der Bildungsverordnung Fachfrau/Fachmann Gesundheit. Die Analyse der Ergebnisse ergab die Schwerpunkte Fachinhalte, Theorie-Praxis-Transfer und Lernaktivierung.

Im Vorfeld der nationalen Umfrage ging ein Vorprojekt der Frage nach, wie das aktiv-verstehende Lernen in der Neuauflage des Lehrmittels Fachfrau/Fachmann Gesundheit erhöht werden kann. Aus Fachexpertensicht sind dafür folgende Kernpunkte entscheidend: ein konsequenter Einbezug der «beispielhaften Situation» des Bildungsplans, eine strukturierte Aktivierung des Vorwissens und die Integration von Lern- und Reflexionsaufgaben. Die Ergebnisse der schweizweiten Umfrage und des Vorprojekts dienen dem Careum Verlag bei der redaktionellen Bearbeitung des Lehrmittels Fachfrau/Fachmann Gesundheit für eine Neuauflage.

Evaluation der Höheren Fachschule Pflege

Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Fachschule Pflege, die nach dem Konzept des Problembasierten Lernens ausgebildet wurden, bewähren sich in der Berufspraxis. Sie verfügen über gute bis sehr gute Handlungskompetenzen und werden von den Vorgesetzten als kompetente Fachpersonen eingeschätzt. Dies zeigt eine Untersuchung des Instituts für Wirtschaftspädagogik (IWP) der Universität St. Gallen von 2011. Dafür wurden 58 Pflegefachpersonen ein Jahr nach der Ausbildung am Careum Bildungszentrum in Zürich und am Bildungszentrum Gesundheit und Soziales in Chur sowie die jeweiligen direkten Vorgesetzten der Pflegefachpersonen befragt.


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