Case Management

Aktuell gibt es keine einheitlich definierte Bedeutung des Begriffs «Case Management». Die Leistungen und Rollenverständnisse, die sich hinter «Case Management» verbergen, variieren je nach Handlungsfeld stark. Ziel des Projektes ist, die aktuelle Situation in der Schweiz zu analysieren und entsprechende Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.

Ausgangslage

Die Auffassung von Case Management und damit verbundener Rollenverständnisse variieren je nach Handlungsfeld stark. Case Management wird gegenwärtig in der Schweiz mit unterschiedlichen Ausprägungen und Zielsetzungen sowie differenzierten Bildungsprofilen ausgeübt. Auch die angewandten Gesetze und Versicherungszuständigkeiten verfolgen keine einheitliche Linie. Eine Übersichtsarbeit, um diese differenzierten Ausprägungen von Case Management für die Schweiz in vollem Umfang erfassen zu können, ist aktuell nicht bekannt. Hier sieht Netzwerk Case Management Schweiz Handlungsbedarf.

Projekt

Das Projekt will die Breite von Handlungsfeldern rund um das Thema Case Management analysieren und aus interdisziplinärer Perspektive eine einheitliche Begriffs- und Situationsanalyse sowie daraus resultierende Handlungsempfehlungen für die Praxis erarbeiten.

Dies soll in 4 Schritten geschehen:

  1. Begriffs- und Situationsanalyse des Case Management-Begriffs in Bildung und Praxis anhand von Fachliteratur, einschlägiger Websites sowie Experteninterviews
  2. Formulierung von Handlungsempfehlungen für Bildung und Praxis in der Schweiz
  3. Präsentation der Ergebnisse an der Generalversammlung des Netzwerks Case Management im März 2019
  4. Dissemination der Ergebnisse in der Fachzeitschrift «Case Management»
     

Projektteam

Careum Forschung: Prof. Iren Bischofberger, Amelie Zentgraf M.A.
Hochschule Luzern, Institut Soziale Arbeit und Recht: Anita Nelson, MSc

Finanzierung

Netzwerk Case Management Schweiz

Laufzeit

Juni 2018–Mai 2019