Auf Visite bei ZIPAS

Lesenswerter Artikel über ZIPAS: Die Zürcher Regionalzeitungen berichten über den Alltag auf der interprofessionellen Ausbildungsstation am Universitätsspital Zürich.

Besprechung auf der ZIPAS-Station am Universitätsspital Zürich. Bild: USZ

Am Universitätsspital Zürich betreuen Auszubildende der Medizin, Pflege und Physiotherapie gemeinsam Patientinnen und Patienten. Sie üben damit die interprofessionelle Zusammenarbeit und werden dabei eng von sogennanten Fazilitatoren aus ihren Fachbereichen begleitet. Die Zürcher Regionalzeitungen – ein Verbund des Zürcher Oberländers, des Zürcher Unterländers, der Zürichsee-Zeitung und des Landboten – haben sich selbst ein Bild vom Alltag auf der Zürcher interprofessionellen klinischen Ausbildungsstation (ZIPAS) gemacht und einen Artikel verfasst, der am 28. November 2019 erschienen ist.

Kein «Jugend forscht» am Patienten

«Das hier ist kein ‹Jugend forscht› am Patienten», stellt Oberarzt und Fazilitator Dr. Frank Peter Schäfer im Zeitungsbericht klar. Damit die Studierenden und Lernenden die Probleme selbstständig lösen können und nicht überfordert sind, werden der Ausbildungsstation nur leichte und mittelschwere Fälle zugeteilt. Dennoch wird jeder Entscheid auch noch von den Fazilitatoren abgesegnet. Die Patienten werden vorgängig informiert und anschliessend zur Zufriedenheit befragt. Diese sei sehr hoch, wird ZIPAS-Projektleiter Dr. Gert Ulrich im Artikel zitiert. Dank mehrmaligen Austausch pro Tag lernen die Studierenden mit- und übereinander und wissen Bescheid, was ihre Kolleginnen und Kollegen tun. Den Nutzen des Ausbildungsmodells beschreibt Dr. Gert Ulrich so: «Wer gelernt hat, Hürden abzubauen und aus dem Silo-Denken der Fachbereiche auszubrechen, wird dies auch nach der Ausbildung tun.» So könnte sich die ganze Gesundheitsversorgung verbessern.

Sechs Institutionen haben ZIPAS entwickelt

Nach einer einjährigen Machbarkeits- und Planungsphase sowie zwei Testläufen wurde die Ausbildungsstation Anfang Oktober 2019 am Universitätsspital Zürich auf der Klinik für Traumatologie und der Klinik für Innere Medizin eingerichtet. ZIPAS wurde von den folgenden sechs Institutionen entwickelt: Careum AG Bildungszentrum für Gesundheitsberufe, Careum Stiftung, Medizinische Fakultät der Universität Zürich, Universitätsspital Zürich, Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen und Departement Gesundheit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Diese Institutionen begleiten auch die Weiterentwicklung des Projektes. Inzwischen ist das ZIPAS-Konzept so ausgereift, dass Projektleiter Dr. Gert Ulrich mit seinem Team Spitäler bei der Umsetzung einer ZIPAS-Station berät und unterstützt.

Artikel online lesen

Den ganzen Zeitungsartikel über ZIPAS, der in den Zürcher Regionalzeitungen erschienen ist, können Sie hier (kostenpflichtig) online lesen.

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Interprofessionalität als wichtiges Thema bei Careum