ZIPAS startet auf zwei Stationen am Unispital Zürich

Die erste interprofessionelle klinische Ausbildungsstation in der Schweiz ist eröffnet: Lernende und Studierende aus unterschiedlichen Gesundheitsberufen und Bildungsstufen starten am 7. Oktober 2019 ihre Ausbildung auf zwei Stationen am Universitätsspital Zürich.

Auszubildende verschiedener Berufsgruppen am ZIPAS-Einführungstag am Unispital Zürich. Bild: USZ

Die interprofessionelle klinische Ausbildungsstation ZIPAS ist am 7. Oktober 2019 am Universitätsspital Zürich gestartet: Lernende und Studierende aus unterschiedlichen Gesundheitsberufen und Bildungsstufen betreuen dort unter Supervision im interprofessionellen Team Patientinnen und Patienten. Die Station wird auf der Klinik für Traumatologie und der Klinik für Innere Medizin eingerichtet.

Nach einer einjährigen Machbarkeits- und Planungsphase konnten im Herbst 2018 an der Klinik für Neurologie am Universitätsspital Zürich die ersten Pilotprojekte durchgeführt werden. Es fanden zwei ZIPAS-Testläufe mit je sechs bis acht Studierenden und Lernenden während jeweils vier Wochen statt. Beteiligt waren Studierende aus den Bereichen Pflege, Medizin, Physiotherapie und Ergotherapie sowie auszubildende Fachpersonen Gesundheit. Sie wurden von erfahrenen Pflegefachpersonen, Kaderärztinnen und -ärzten sowie Therapeuten supervisiert. Das Konzept ZIPAS wird jetzt regulär am Universitätsspital Zürich durchgeführt.

ZIPAS wurde von den folgenden sechs Institutionen entwickelt: Careum AG Bildungszentrum für Gesundheitsberufe, Careum Stiftung, Medizinische Fakultät der Universität Zürich, Universitätsspital Zürich, Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen und Departement Gesundheit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

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Inteprofessionalität als wichtiges Thema bei Careum