Soziale Roboter im Gesundheitswesen

Der Careum Dialog 2020 konzentriert sich auf die Fragen der sozialen und emotionalen Interaktionen zwischen Mensch und Maschine im Gesundheits- und Pflegewesen.

Die Careum Stiftung veranstaltet am 13. und 14. Februar 2020 den Careum Dialog im Careum Auditorium in Zürich. Die Veranstaltung will aufzeigen, wie intelligente Technologien nicht nur die Arbeit von Pflegefachkräften verändern, sondern auch den Bedürfnissen von pflegebedürftigen Personen und deren Angehörigen gerecht werden. Gemeinsam mit den Teilnehmenden sollen Pflegeszenarien für 2025 erarbeitet werden, die auch wichtige ethische Aspekte in den Blick nehmen.

Unter dem Leitthema «Soziale Roboter im Gesundheitswesen» werden am Careum Dialog 2020 folgende Fragen diskutiert:

  • Was macht Roboter sozial?
     
  • Was können soziale Maschinen heute schon?
     
  • Welche ethischen Fragen stellen sich bei sozialen Robotern?
     
  • Wie lernen Maschinen, menschliche Emotionen zu deuten?
     

Fortsetzung der Diskussion zur digitalen Transformation

Damit setzt Careum die Auseinandersetzung mit Fragen der digitalen und technologischen Transformation im Gesundheitswesen fort. So stand am Careum Dialog 2019 etwa die Frage im Zentrum, wie die digitale Transformation die Bildung der Berufe im Gesundheitswesen revolutioniert. Daraus entstanden ist ein Working Paper mit Postulaten und Handlungsempfehlungen.

Am Careum Dialog werden – eng am Stiftungszweck angebunden – besonders die Auswirkungen auf die Aus-, Fort- und Weiterbildung betrachtet. Richtungsweisend hierfür ist die mit den Teilnehmenden am Careum Dialog 2018 partizipativ erarbeitete Erklärung zur digitalen Transformation in der Pflege.

Eingeladen sind 70 wichtige Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Dazu gehören Vertreterinnen und Vertreter aus den Gesundheits- und Bildungsministerien sowie aus Gesundheits- und Bildungsinstitutionen und dem Sozialsektor, Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Recht und IT sowie wichtige Akteurinnen und Akteure im Bildungs- und Gesundheitswesen wie Studierende, Patientinnen und Patienten sowie Vertretungen von Berufsverbänden, aus Wissenschaft und Forschung, Stiftungen und Think Tanks.