BAG-Vizedirektor wird neuer CEO von Careum

Chefwechsel bei Careum: Stefan Spycher folgt als CEO auf Michael Gysi. Der BAG-Vizedirektor übernimmt am 1. Oktober 2020 die Geschäftsleitung bei Careum.

Neuer CEO: Stefan Spycher wechselt vom Bundesamt für Gesundheit zu Careum. Bild: pd

Dr. rer. pol. Stefan Spycher wird ab 1. Oktober 2020 neuer CEO von Careum. Der Stiftungsrat von Careum hat ihn an seiner regulären Sitzung vom 1. April 2020 gewählt. Der Vizedirektor des Bundesamtes für Gesundheit tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Michael Gysi an, der die Leitung des Amts für Landwirtschaft & Natur des Kantons Bern übernimmt und Careum Ende Mai 2020 verlässt. In der Übergangszeit von Mai bis Oktober 2020 wird Felix Dettwiler, Leiter Careum Verlag, interimistisch die Geschäfte bei Careum führen.

Bedeutende Persönlichkeit mit viel Erfahrung im Gesundheitswesen

Stefan Spycher (53) leitet seit 2008 im Bundesamt für Gesundheit als Vizedirektor den Direktionsbereich Gesundheitspolitik. Von 1992 bis 2006 war er Mitinhaber und Geschäftsleiter der privatwirtschaftlichen BASS AG (Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien) und von 2006 bis 2008 Leiter des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums. Seit 2018 ist er Mitglied des Sciana-Netzwerks, das führende Akteure aus dem Gesundheitswesen und der Gesundheitspolitik in Europa vernetzt und von Careum mitbegründet wurde.

Mit der Wahl von Stefan Spycher ist es dem Stiftungsrat gelungen, eine bedeutende Persönlichkeit für Careum zu begeistern, die einen beeindruckenden Erfahrungs- und Leistungsausweis im Gesundheitswesen mitbringt. Stefan Spycher hat mit Careum seit Jahren eng zusammengearbeitet und weiss, welche Herausforderungen und Chancen sich Careum im Bildungs- und Gesundheitswesen stellen.

Neuer Stiftungsrat gewählt

Der Stiftungsrat hat an der gleichen Sitzung zudem Dr. oec. Hans C. Werner (60) in den Stiftungsrat gewählt. Er ist seit September 2011 Chief Personnel Officer (CPO) und Mitglied der Konzernleitung bei Swisscom. In seinen früheren Tätigkeiten war Hans C. Werner unter anderem HR Vice President Europe North and East bei Schindler und Head Global Human Resources der Swiss Re, für die er in verschiedenen Funktionen bereits seit 1999 tätig war. Zuvor war er Rektor der Kantonsschule Büelrain in Winterthur. Hans C. Werner ist auch Mitglied des Verwaltungsrates der Kantonsspital Aarau AG.


Was erhoffen sich drei Expertinnen vom Hackathon?

Kluge Köpfe entwickeln im Hackathon von HackZurich Lösungen für die Corona-Krise. Careum hat Wünsche an die Community zusammengetragen.

Anders als bei konventionellen Hackathons fand der Corona-Hackathon nur virtuell statt. Bild: pd

Das neue Coronovirus COVID-19 hat sich schnell zu einer globalen Krise entwickelt. Viele Länder kämpfen mit ähnlichen Herausforderungen, bei deren Bekämpfung es so wenig Zeit wie möglich zu verlieren gilt.

Deshalb hat HackZurich vom 27. bis 30. März 2020 kluge Köpfe auf der ganzen Welt in einem globalen, virtuellen Hackathon vernetzt. Innerhalb von 72 Stunden haben 3000 kluge Köpfe aus über 80 Ländern gut 300 technlogiebasierte Lösungen rund um die Herausforderungen der Corona-Krise entwickelt.

Wünsche an die Community

Careum hat vor dem Start des Hackathons bei drei Expertinnen aus dem Gesundheitswesen ihre Wünsche abgeholt. In den folgenden Videos erklären Prof. Dr. Iren Bischofberger, Leiterin des Forschungsprogramms «work & care» an der Careum Hochschule Gesundheit, Dr. Jacqueline Martin vom Universitätsspital Basel, künftige Geschäftsleiterin der Careum Hochschule Gesundheit, und Gabi Brenner, Direktorin Pflege am Universitätsspital Zürich, welche Lösungen sie sich vom Hackathon erhoffen.

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Newsmeldung zum Abschluss des Hackathons

 


Corona-Krise: Hacker entwickeln über 300 Lösungen

Der Hackathon #CodeVsCOVID19 hat 3000 kluge Köpfe aus über 80 Ländern mobilisiert. Innerhalb von 72 Stunden hat die Online-Community über 300 Lösungen zur Corona-Krise entwickelt.

Screenshot mit Teilnehmenden des Hackathons #CodeVsCOVID19. Bild: pd.

Der Hackathon #CodeVsCOVID19 von HackZurich hat im Kampf gegen das Coronavirus ungeahnte Kräfte mobilisiert: 2600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie 350 Mentorinnen und Mentoren aus 85 Ländern und 22 Zeitzonen sind von Freitagabend bis Montagabend, 27. bis 30. März 2020, auf zwei Online-Plattformen zusammengekommen.

Sie haben total 100 000 ehrenamtliche Arbeitsstunden gegen das Coronavirus investiert. Dies, obwohl viele von ihnen, wie etwa die Gesundheitsfachpersonen, in diesen Tagen besonders unter Druck stehen, wie der Organisator HackZurich in einer Medienmitteilung schreibt.

Starke Ergebnisse in kürzester Zeit

In interdisziplinären Teams aus Techtalenten, Medizinerinnen und Medizinern, Epidemiologinnen und Epidemiologen sowie weiteren Fachpersonen wurden in kürzester Zeit gemeinsame Lösungsansätze ausgearbeitet. Entstanden sind 306 technologiebasierte Lösungen, um das Leben in der Corona-Krise zu erleichtern. Die Resultate sind open-source basierte Prototypen wie Mobile- und Webapps. Sie adressieren dringende gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen. Die Projekte sind öffentlich zugänglich und können hier eingesehen werden.

Grösster Beliebtheit erfreuten sich Prototypen für Themen wie den Ressourcenabgleich von Material, Personal und Kapazitäten in Spitälern, die Vereinfachung von Nachbarschaftshilfe, die zuverlässige Visualisierung zur Ausbreitung des Virus, die Sicherstellung der richtigen und regelmässigen Händehygiene, die Vereinfachung von Social Distancing und die Vermeidung von Menschenansammlungen, die Prognose von Kapazität und Auslastung von Einkaufsläden zur Vermeidung von Warteschlangen, vielseitige Diagnosetools, Tools für Kommunikation und soziale Interaktion im Home Office, für den Heimunterricht und für ältere Menschen, Lösungen zur Vereinfachung der richtigen Selbstisolation sowie Plattformen zur Übersicht von Testkapazitäten weltweit und von bereits immunisierten Personen.

Aufruf zur Weiterenwicklung und Unterstützung

Für die Organisatoren und Teilnehmenden stand von Anfang der grösstmögliche Nutzen aller Projekte im Vordergrund. Deswegen wurde auf eine explizite, individuelle Prämierung einiger weniger Gewinner verzichtet. Die Projektteams können sich aber unter Angabe konkreter nächster Schritte um einen finanziellen Beitrag zur Weiterentwicklung bewerben.

Im Vordergrund steht nun, verschiedene Lösungsansätze schnell weiterzuentwickeln, und wo immer möglich im Alltag anzuwenden. Interessierte, die zur Weiterentwicklung der Projekte beitragen wollen, können sich direkt bei den Organisatoren melden. Die Community wird auch in den kommenden Wochen weiterhin aufrechterhalten und aktiv unterstützt, so dass der Austausch fortgesetzt werden kann.

Unkomplizierte und schnelle Zusammenarbeit

Die gemeinnützige Initiative #CodeVsCOVID19 wurde von HackZurich innert kürzerster Zeit unter dem Patronat des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) und dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) ins Leben gerufen. Unter anderem hat sich auch die Careum Stiftung als Partner für die Initiative engagiert und vor dem Start bereits Wünsche von drei Expertinnen an die Online-Community eingeholt. Die Videos dazu können hier angeschaut werden.

Der dreitägige Hackathon hat laut den Organisatoren gezeigt, welche ungeahnten Kräfte freigesetzt werden können, wenn kluge Köpfe und Organisationen unkompliziert, schnell und mit einem gemeinsamen Ziel zusammenarbeiten. Nun bleibt es spannend, wie die Ideen in Taten umgesetzt werden.

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Videos mit drei Expertinnen zu den Erwartungen an den Hackathon
Webseite mit den Projekten aus dem Hackathon
Webseite zur Initiative #CodeVsCOVID19


Das Gesundheitspersonal darf gratis parkieren

Careum leistet einen Beitrag, damit das Gesundheitspersonal in Zürich rasch an den Arbeitsplatz gelangen kann. Die Schranke zum Parkhaus auf dem Careum Campus ist offen.

Die Einfahrt zum Careum Parkhaus befindet sich gleich neben dem Careum Auditorium. Bild: Thomas Entzeroth

In den Städten Zürich und Winterthur dürfen Personen, die in der Grundversorgung arbeiten, ab Freitag, 20. März 2020 gratis parkieren. Auch Careum leistet in dieser Ausnahmesituation rund um den Coronavirus einen Beitrag, damit das Pflegepersonal sowie Ärztinnen und Ärzte rasch an den Arbeitsplatz gelangen können. Die Schranke zum Parkhaus auf dem Careum Campus an der Pestalozzistrasse ist offen.

Careum appelliert bei dieser unbürokratischen Aktion an die Solidarität aller Parkplatzbenützerinnen und -benützer. Die Gratisparkplätze im öffentlichen Bereich des Careum Parkhauses richten sich in erster Linie an Mitarbeitende im Gesundheitswesen. Bitte lassen Sie diesen im Careum Parkhaus den Vortritt!

Lageplan

Die Einfahrt zum Careum Parkhaus befindet sich gleich neben dem Careum Auditorium an der Pestalozzistrasse 11.


Careum Auditorium: Sonderangebote für Events

Profitieren Sie jetzt von Sonderangeboten: Events mit Liveübertragung sowie kleine Seminar- und Meetingräume sind im Careum Auditorium zu speziellen Konditionen buchbar.

Im Angebot: Live-Übertragungen und günstige Meetingräume im Careum Auditorium. Bild: Thomas Entzeroth

Das Team des Careum Auditoriums überträgt Ihre Veranstaltung gerne live in alle Welt. Damit sorgen Sie dafür, dass auch diejenigen mit dabei sind, die nicht vor Ort sein können. Mit Hilfe von Social Media kann sich das virtuelle Publikum auch in die Diskussion einschalten. Für solche Liveübertragungen gibt es jetzt das passende Sonderangebot: Veranstalter können von speziellen Konditionen im Careum Auditorium profitieren. Careum stellt dafür spezialisierte Techniker und das nötige Equipment zur Verfügung.

Doch das ist noch nicht alles. Auch kleinere bis mittelgrosse Seminar- und Meetingräume können im Careum Auditorium – ihrem hochwertigen Veranstaltungsort mitten im Zürcher Bildungsviertel – zu Spezialpreisen gemietet werden. Beide Angebote gelten allerdings nur für eine begrenzte Zeit. Nutzen Sie deshalb jetzt Ihre Chance und sparen Sie bei Ihrer Buchung.

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Die Sonderangebote im Überblick